Der eigene Vierbeiner kann durch eine Amputation, Lähmung oder Gelenkerkrankung eine Behinderung aufweisen, die sich durch eine Operation nicht beheben lässt. Mit Hilfe von verschiedenen Tier-Orthopädie-Hilfsmitteln wie Bandagen, Orthesen, Prothesen und Rollwagen kann sich Ihr Tier trotzdem mobil bewegen. Unsere OpAnimal-Tier-Orthopädie-Hilfsmittel eignen sich zur Prävention, Therapie und Rehabilitation. 

Fehlfunktionen im Halte- und Bewegungsapparat entstehen durch Unfälle, Über- und Fehlbelastungen, die sich im Alltag oft nicht vermeiden lassen. Die Neigungen zu manchen orthopädischen Krankheiten sind angeboren und einige Tierrassen zeigen daher eine erhöhte Anfälligkeit für bestimmte Erkrankungen des Bewegungsapparates. Die Fehlstellung von Gliedmassen sowie Brüche und andere Verletzungen können das Tier behindern und zu starken chronischen Schmerzen führen. Ein Teil dieser Fehlfunktionen und Störungen erfordern eine Korrektur der anatomischen Verhältnisse durch einen chirurgischen Eingriff z. B. bei ausgeprägten Fällen von Hüftdysplasie bei Hunden. ROLLWAGEN können im Anschluss bei der Heilung unterstützen. Der Hunde-Rollwagen ist vergleichbar mit dem Rollator beim Menschen. 

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Hunde-Rollwagens achten. 

Der Wagen sollte so breit sein, dass der Hund zwischen den seitlichen Streben genug Platz hat und die Schultern nicht gequetscht werden. Der Wagen sollte aber auch nicht zu breit sein, damit dieser nicht hin- und her wackelt. Die breiteste Stelle beim Hund ist meistens der Schulterbereich, an dem Sie sich orientieren können. Der hintere Bereich ist wegen seiner Einschränkung oft weniger bemuskelt. Faustregel: ca. ein Fingerbreit «Luft» zwischen Stange und Schulter.

Bei der Länge vom Rollwagen ist darauf zu achten, dass die Stangen nicht in die Weichteile stossen und gut mit dem Zuggeschirr verbunden sind. 

Rollwagen mit einem niedrigen Schwerpunkt, also der Rahmen nicht höher ist als der Hund, lassen sich leichter manövrieren. 

Die Räder dürfen nicht zu gross, aber auch nicht zu klein sein. Zu grosse Räder lassen sich oft schlechter manövrieren und kleine Räder machen den Wagen «kippelig». Auch ist auf den Radstand zu achten, vor allem bei aktiven Hunden. Stehen die Räder zu grade kann der Wagen umkippen. 

Ein gutsitzendes Geschirr wird benötigt, um den Wagen sicher zu fahren und lenken. Es sollte den Hund in seiner Bewegung nicht einschränken. Am besten ist ein Y-Geschirr oder ein ähnliches breites Geschirr, welches den Schulterbereich nicht einschränkt. 

Der Hund sollte im Rollwagen so stehen, als wenn er auf seinen eigenen Beinen laufen würde. Kann der Hund auf seinen Hinterbeinen nicht mehr laufen, sollten diese nach oben befestigt werden, aber den Rollwagen auf keinen Fall hinten höherstellen. 

Die verschiedenen Produkte in der OpAnimal-Tierorthopädie sind vielfältig. Daher ist eine Beratung durch Fachleute wichtig. Lassen Sie sich durch unsere Orthopädie-Techniker beraten und finden Sie zusammen das passende Hilfsmittel, welches Ihren Bedürfnissen und Anforderungen entspricht. Gerne beraten wir Sie zu Ihren Möglichkeiten in Solothurn, Rothrist oder Burgdorf an einem unverbindlichen Beratungstermin. Termin vereinbaren: 032 623 00 53 oder info@orthopunkt.ch  

 

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